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· Rechtliche Tipps rund um Haus und Bauen |
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Versichern Sie Ihre Mithelfer beim Bau, bevor es am Ende für Sie teurer wird, als geplant. |
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Bauherren, die beim Hausbau sparen und lieber mit Nachbarn und Freunden bauen, als mit dem Bauunternehmer, laufen Gefahr, wenn sie ihre Helfer nicht richtig gegen Risiken versichern. Denn das gemeinsame Bauen zusammen mit Familie und Freunden ist nicht ungefährlich.
Das Gesetz verlangt die Anmeldung der Bauhelfer bei der Bau-Berufsgenossenschaft, damit sie durch die Unfallversicherung abgedeckt sind. Das gilt sowohl für bezahlte Helfer als auch für unentgeltliche Hilfskräfte. Die Höhe der Versicherungsbeiträge richtet sich nach Art der Arbeit und auch nach der Höhe des bezahlten Lohnes. Wird für Naturalien geschuftet, dient ein "Mindestlohn" als Berechnungsgrundlage für die Versicherungsprämie. Auch Eigenheim-Bauer, die privathaftpflicht- oder unfallversichert sind, müssen ihre Hilfskräfte bei der Berufsgenossenschaft anmelden. Die Verjährungsfrist bei der Beitragszahlung beträgt vier Jahre. Bauherren, die es nicht so genau nehmen, können mit Bußgeldern zur Anmeldung ihrer Bauhelfer "gezwungen" werden. Versicherungsschutz ist billiger als Schadensersatz aus eigener Tasche, wenn tatsächlich etwas passieren sollte. Der Selberbauer und seine Gattin genießen den gesetzlichen Versicherungsschutz übrigens nicht! Sofern sie durch eine hohe Eigenleistung viel Geld sparen wollen, empfiehlt sich der Abschluss einer Berufsunfähigkeits- Versicherung oder / und einer privaten Unfallversicherung, die bei Schaden aufkommt! Beim Sparen in Do-it-yourself-Bauweise muß in den Risikoschutz investiert werden. Denken Sie daran!! |
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