Berlin, Januar 2009
Kalkulationssicherheit für die eigenen Energiekosten. Und die Nutzung der vorhandenen Umweltwärme vor der eigenen Haustüre: Die Wärmepumpe bietet gerade in Zeiten schwankender Rohstoffpreise eine zukunftsfähige Alternative.
Energie aus Erde, Wasser, Luft. Durch die größere Unabhängigkeit von importierten Energieträgern und schwankenden Rohstoffpreisen bieten Wärmepumpen eine hohe Kalkulationssicherheit. Den weitaus größten Teil ihrer Energie entziehen die Wärmepumpen dem Erdreich, Grundwasser oder der Außenluft. Die gewonnene Wärme geben sie dann z.B. an eine Fußbodenheizung oder an Heizkörper direkt ab. Dazu wird nur eine geringe Menge Antriebsenergie benötigt, die in der Regel in Form von Strom zugeführt wird. Dieser wird ebenfalls teilweise aus erneuerbaren Energien gewonnen, Tendenz steigend. Und dabei bleibt der Strompreis im Vergleich zu anderen Energielieferanten relativ konstant: Kurzfristige Preisschwankungen bei einer Energiequelle können ausgeglichen werden, da Strom aus unterschiedlichen Energieträgern gewonnen wird.
Die Wärmepumpe nutzt die Primärenergie- Quellen Erde, Wasser und Luft, die kostenneutral und überall zur Verfügung stehen, zu bis zu 75 Prozent. So bleibt nur ein geringer zusätzlicher Anteil von Stromenergie, der zugeführt werden muss. Das ist die Basis für eine hohe Kalkulationssicherheit und niedrige Verbrauchskosten: Im Jahresvergleich schneidet die Wärmepumpe deutlich günstiger ab als andere Heizsysteme.
Die Nutzung zukunftsfähiger erneuerbarer Energien bei der Gebäudebeheizung wie durch den Einbau einer Wärmepumpe wird von der Bundesregierung gefördert und gefordert. Sie fördert eine besonders effiziente Nutzung erneuerbarer Energien im Neubau und deren Einsatz bei der Sanierung von Altbauten mit dem so genannten Marktanreizprogramm. Die Bundesregierung fordert darüber hinaus die Nutzung von erneuerbaren Energien durch neue gesetzliche Rahmenbedingungen.
Das zeigt etwa das Erneuerbare- Energien- Wärmegesetz, das am 1. Januar 2009 in Kraft getreten ist. Danach muss in Neubauten mindestens ein Teil der Wärme aus erneuerbaren Energien (EE) gewonnen werden.
Aktionswochen Wärmepumpe
Wer sich umfassend über die ausgereifte Technik der Wärmepumpe, Fördermittel und Ansprechpartner informieren will findet auf www.waermepumpe.de immer aktuelle und fachkundige Auskunft.
Über den Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V.:
Im Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V. sind Handwerker, Planer und Architekten, Heizungsindustrie und Energieversorgungsunternehmen organisiert, die sich für den verstärkten effizienten Einsatz von Wärmepumpen engagieren.
Seit dem 1. Januar 2007 haben sich die Wärmepumpe- Initiative in den Bundesländern (WIB e.V.) und der BWP zusammengeschlossen und repräsentieren heute die gesamtdeutsche Wärmepumpenbranche.
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Vorteil Wärmepumpe:
Durch die größere Unabhängigkeit von importierten Energieträgern und schwankenden Rohstoffpreisen bieten Wärmepumpen, die den größten Teil der Energie aus Erde, Wasser und Luft gewinnen, eine hohe Kalkulationssicherheit.
Die Wärmepumpe bietet gerade in Zeiten
schwankender Rohstoffpreise eine zukunftsfähige Alternative.

Funktionsprinzip Wärmepumpe: In einem thermodynamischern Kreislauf kann eine Wärmepumpe bis zu 75% der benötigten Heizenergie aus regenerativen Energien ziehen.
BDH: Verband für Effizienz und erneuerbare Energien Die im Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH) organisierten Unternehmen produzieren Heizungssysteme, wie Holz-, Öl- oder Gasheizkessel, Wärmepumpen, Solaranlagen, Lüftungstechnik, Steuer- und Regelungstechnik, Klimaanlagen, Heizkörper und Flächenheizsysteme, Brenner, Speicher, Heizungspumpen, Lagerbehälter, Abgasanlagen und weitere Zubehörkomponenten.
Die Mitgliedsunternehmen des BDH erwirtschafteten im Jahr 2007 weltweit einen Umsatz von über elf Mrd. Euro und beschäftigten rund 57.000 Mitarbeiter. Auf den internationalen Märkten nehmen die BDH-Mitgliedsunternehmen eine Spitzenposition ein und sind technologisch führend.

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