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Wärmepumpen-Studie der TU München belegt:
Wärmepumpe spart Primärenergie und reduziert CO2-Emissionen


Wärmepumpe reduziert CO2-Emissionen
Bereits mit dem derzeitigen Strommix spart eine Wärmepumpe im Vergleich zu einem alten Ölkessel ab einer Jahresarbeitszahl von 2,0 erheblich an Primärenergie ein.


Bilder und Grafiken: Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V. Berlin

Berlin, im Mai 2010

Aufgrund ihrer niedrigen Betriebskosten, ihrer Unabhängigkeit von Rohstoffimporten sowie ihrer ökologischen Ausrichtung hat die Wärmepumpe in den letzten Jahren enorm an Popularität gewonnen.

Jetzt beweist die neue Studie der TU München "Energiewirtschaftliche  Bewertung  der  Wärmepumpe  in  der  Gebäudeheizung", dass diese Heiztechnik auch tatsächlich ökonomisch und ökologisch zukunftsweisend ist. Prof. Dr.-Ing. Ulrich Wagner, Lehrstuhl für Energiewirtschaft und Anwendungstechnik (IfE), zeigt in seiner "Energiewirtschaftlichen Bewertung der Wärmepumpe in der Gebäudeheizung", dass: "Die steigende Anzahl an Wärmepumpen in der Gebäudeheizung zunehmend Primärenergie einsparen und CO2-Emissionen reduzieren wird".


Professor Wagner vergleicht in seiner Untersuchung den Primärenergieeinsatz und die CO2-Emissionen von Wärmepumpen mit Gas- und Öl-Brennwertheizungen und älteren Ölkesseln, jeweils für den Strommix von 2008 und 2030. Grundlage für den Vergleich ist dabei die Jahresarbeitszahl (JAZ) der Wärmepumpe – ein Maß für die Effizienz, die das Verhältnis von abgegebener Nutzwärme zu eingesetztem Strom beziffert.


Wärmepumpen sparen Primärenergie

Bereits mit dem derzeitigen Strommix spart eine Wärmepumpe im Vergleich zu einem alten Ölkessel ab einer Jahresarbeitszahl von 2,0 Primärenergie ein. Ab einer JAZ von 3,8 benötigt sie sogar weniger als die Hälfte der Energie.


Noch günstiger wird der Vergleich in der Zukunft ausfallen – Grund dafür ist die energiesparendere Stromerzeugung durch effizientere Kraftwerke und einen deutlich höheren Anteil an erneuerbaren Energiequellen.

Wärmpumpen haben eine Lebensdauer von durchschnittlich 15 bis 20 Jahren und werden in dieser Zeit sozusagen von selbst immer umweltfreundlicher. 2030 schneiden Wärmepumpen bereits ab einer JAZ von 1,8 besser ab als die effizientesten fossilen Heizsysteme; ab einer JAZ von 3,5 sparen sie bereits 50 Prozent Primärenergie.

Wärmepumpen reduzieren CO2
Emissionen

Bereits heute verringert eine Wärmepumpe ab einer Jahresarbeitszahl von mehr als 2,0 die CO2-Emissionen – bei einer Jahresarbeitszahl von 4,0 sinken die CO2-Emissionen sogar um 50 Prozent im Vergleich zum effizientesten Referenzsystem, dem Gasbrennwertkessel.

2030 wird eine Wärmepumpe bereits ab einer JAZ von 3,6 den Ausstoß von 100 g CO2 pro kWh erzeugte Wärme unterschreiten – das sind weniger als 50 Prozent der Emissionen eines Öl- oder Gas-Brennwertgeräts. Insgesamt werden die für 2030 prognostizierten eine Millionen zusätzlichen Wärmepumpen, die in Deutschland auf dem Markt sein werden, im Vergleich zu Gas-Brennwertheizungen jährlich 2,3 Millionen Tonnen CO2 einsparen.

Wer sich umfassend über die ausgereifte Technik der Wärmepumpe, Fördermittel und Ansprechpartner informieren will, findet auf www.waermepumpe.de aktuelle und fachkundige Auskunft.





Das Prinzip der Wärmepumpen-Technik

Das Prinzip der Wärmepumpen-Technik

Wärme wird der Erde, dem Grundwasser oder der Außenluft entzogen und auf einen Kältemittel-Kreislauf übertragen. Das Kältemittel verdampft bereits bei vergleichsweise niedrigen Temperaturen. Mit Hilfe von Strom wird es verdichtet, seine Temperatur steigt weiter. Am Verflüssiger gibt das Kältemittel schließlich seine Wärme an das kühlere Heizwasser ab. Dabei wird es wieder flüssig, der Druck sinkt und der Vorgang beginnt erneut. Bei diesem "thermodynamischen" Kreislauf kann eine Wärmepumpe bis zu 75% der benötigten Heizenergie aus regenerativen Energien ziehen.

Wärmepumpen-TippsTipps zum Wärmepumpenkauf:
Beauftragen Sie einen erfahrenen Wärmepumpen Fachbetrieb, lassen Sie sich Referenzanlagen zeigen und sprechen Sie mit den Hausbesitzern.

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