Im energieeffizienten Bauen schlummert enormes Potenzial.
Die Preise für Heizöl in Deutschland haben Jahr für Jahr das Thema Energiesparen wieder zentral ins Blickfeld von Mietern und Bauherren gerückt - spätstetens dann, wenn die Tankfüllung bezahlt werden muss oder die Mieter-Heizkostenachzahlung kommt. Da auch in Zukunft die Kosten wohl nicht sinken werden, beschäftigen sich künftige Bauherren ausführlich mit energiesparenden Bauweisen und intelligenten Hauskonzepten wie mit dem Grundriss ihres neuen Zuhauses.
Eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme, bei der unter anderem Architekten, Bauträger und Wissenschaftler zu ihren Einschätzungen für die Zukunft des energieeffizienten Bauens befragt wurden, bestätigt den Trend zu energiesparendem Wohnen: Demnach wird im
Jahr 2010/2012 nahezu jedes fünfte neu gebaute Haus in Passivhaus-Bauweise und zusätzlich jedes dritte Haus in Niedrigst-Energie-Bauweise entstehen. Viele der Umfrageteilnehmer waren sogar der Meinung, dass es heute eigentlich keinen ersichtlichen Grund mehr gebe, mit einem schlechteren Energiestandard zu bauen.
Zu dieser optimistischen Einschätzung tragen nicht zuletzt Entwicklungen bei, die das energetisch sinnvolle Bauen längst auf ein neues Niveau gehoben haben und zudem sehr wirtschaftlich sind. So gehört das Niedrigenergiehaus mittlerweile zum Standard und spart bis zu 80 Prozent Heizenergie ein und selbst Null-Heizenergiehäuser sind heutzutage kein Problem mehr.
Intelligente Konzepte
Eine besonders rasante Entwicklung haben dabei Fertigbauhersteller wie WeberHaus genommen. Bereits 1990 entschied sich die Firma als eine der ersten dazu, ausschließlich Niedrigenergiehäuser zu bauen. Unterstützt vom Bundesforschungsministerium und unter wissenschaftlicher Leitung des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik rief WeberHaus dann vor nunmehr zehn Jahren das Projekt "Weber 2001 Konzeption und Errichtung zukunftsorientierter Wohngebäude" ins Leben. Bereits 1996 wurde das erste Haus nach dem innovativen Konzept dieses Projekts errichtet. Werden alle Möglichkeiten zum Energiesparen konsequent genutzt, kommt das Haus ohne zusätzliche Heizenergie aus. Aber auch, wenn das Energiespar-Potenzial nicht voll ausgeschöpft wird, gelten die Häuser der Baureihe Övolution als Niedrigstenergie-Häuser. Sie verbrauchen pro Quadratmeter und Jahr drei Liter Heizöl beziehungsweise drei Kubikmeter Gas und schonen so langfristig den Geldbeutel der Bauherren. Die bewährte vorgefertigte Holzrahmenbauweise und die modulare Konzeption von WeberHaus Övolution machen energiesparendes Bauen dabei erschwinglich. Ganz nebenbei kommt diese Bauweise auch der Umwelt zugute, denn es werden nur ökologische Baustoffe vor allem Holz verwendet und knappe Ressourcen wie Wasser und fossile Brennstoffe geschont.
Die Energie der Sonne nutzen
Ein Geheimnis von Övolution liegt in der umfassenden Nutzung der kostenlosen Sonnenenergie: Mindestens vier Quadratmeter Solarkollektoren liefern Energie für Warmwasser und Heizung. Ein Saisonspeicher ermöglicht es, die Sonnenenergie des Sommers für den Winter zu nutzen: Über einen Wärmeaustauscher wird die Solarwärme in einen unterirdischen Wassertank geleitet. Im Winter gibt das warme Wasser im Tank Energie ab, die die Warmwasserbereitung und die Heizung unterstützt. Photovoltaikelemente auf dem Dach wandeln die Energie der Sonne mittels Solarzellen in elektrischen Strom um, der dann ins Stromnetz des Hauses eingespeist wird. An sonnigen Tagen produzieren die Anlagen oft mehr Strom als verbraucht wird. Da der überschüssige Strom bisher noch nicht in einem Akku gespeichert werden kann, wird er ins öffentliche Netz eingespeist und bringt den Hausbesitzern bares Geld: Für jede ins Stromnetz eingespeiste Kilowattstunde erhalten sie derzeit garantiert 51,8 Cent, da die umweltfreundliche Stromproduktion durch öffentliche Förderprogramme unterstützt wird.
Neben dieser aktiven Nutzung der Sonnenenergie trägt auch die
Ausrichtung der Gebäude auf dem Grundstück zum Energiesparen bei. Großflächige, nach Süden gerichtete Fenster sorgen dafür, dass die Räume besonders hell sind und durch die energiereichen Sonnenstrahlen erwärmt werden. Im Sommer halten Rollläden, Jalousien und Markisen die Wohnräume trotz der großzügigen Fensterflächen angenehm kühl. Die weitgehend geschlossene Fassade der Nordseite hingegen minimiert Energieverluste.
Innovativer Wandaufbau
Die Wände eines WeberHauses werden in bewährter Holztafelbauweise gebaut. Die neu entwickelte Außenwand ÖvoNatur sorgt durch eine 100 Millimeter dicke, umweltverträgliche Holzfaserdämmplatte für ausgezeichnete Dämm- und Schallschutzwerte. Durch ihren speziellen Aufbau hat die neue Außenwand einen Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) von 0,159 W/m?K und ist damit deutlich besser isoliert, als die Energieeinspar -Verordnung (EnEV) fordert. Durch den natürlichen Werkstoff Holz bietet die aus insgesamt neun Komponenten bestehende Wand ÖvoNatur optimalen Wärmeschutz im Winter sowie Hitzeschutz im Sommer. Sie sorgt zudem durch die natürliche Regulation der Luftfeuchtigkeit für ein wohngesundes Innenraumklima und trägt so zum Wohlbefinden der Bewohner bei.